Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 13 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2564 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Am Ende ein Fest
(I/D 2014, 93 Minuten, ab 12, )
In einem Altersheim in Jerusalem bittet ein alter Mann darum, ihm beim Sterben zu helfen, woraufhin ihm einer seiner Freunde eine Selbsttötungsmaschine baut. Nach dem Ableben des Mannes sieht sich der Erfinder aber plötzlich mit dem Dilemma konfrontiert, dass sich alsbald immer mehr Menschen melden, die das Gerät ebenfalls in Anspruch nehmen wollen.
„Voller Empathie nähert sich die berührende Komödie souverän dem heiklen Thema, trifft stets den richtigen Ton und hält mit wahrhaftigen Figuren glänzend die Balance zwischen Traurigkeit und Humor – selbst ein schwules Coming-Out unter Senioren ist hier nebenbei noch drin. Bewegendes Arthouse-Kino der Premium-Klasse, das gekonnt das Herz des Publikums trifft!“ (Programmkino.de) „Mit viel schwarzem Humor greift die fürs große Publikum konzipierte Komödie aktuelle Tabuthemen im Umkreis von Alter, Demenz, Hinfälligkeit und einem selbstbestimmten Ende auf. Dabei lässt der Film im letzten Drittel jede Lustigkeit fahren und wird bitterernst. Philosophisch grundiert, gelingt dabei die Gratwanderung eines Films über den Tod, der das Leben und damit die Freiheit feiert.“ (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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Der Landarzt von Chaussey
(F 2016, 102 Minuten, ab 0, )
Auf dem Land, so heißt es immer, kennt jeder noch jeden. Im Besonderen trifft das auf den Landarzt zu, dem seine Patienten über die Jahre so manches Geheimnis anvertrauen. Hier wird er nicht nur als Mediziner geschätzt und gebraucht, sondern auch als Zuhörer, Seelsorger oder ganz einfach Ratgeber in fast allen Lebenslagen. Dr. Jean-Pierre Werner (François Cluzet) ist ein solcher pflichtbewusster Dorfarzt, der seine Arbeit seit über 30 Jahren weniger als Beruf denn als Berufung versteht. Doch dann heißt es, man habe bei ihm einen nicht-operablen Tumor entdeckt. Plötzlich ist nichts mehr so wie vorher. Die Chemotherapie zwingt ihn dazu, eine Vertretung einzustellen. Mit der selbstbewussten, charmanten Dr. Nathalie Delezia (Marianne Denicourt) findet der erkrankte Jean-Pierre sogar schneller als gedacht Unterstützung für seine kleine Praxis. Zunächst macht Werner seiner Nachfolgerin das Leben schwer, bis diese sich im Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen als kompetente Medizinerin erweist.
„Lebensnahes, oft dokumentarisch anmutendes Drama, das dem aussterbenden Beruf des Landarztes Reverenz erweist.“ (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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Die Schöne und das Biest
(USA 2016, 130 Minuten, ab 6, )
Die junge Belle (Emma Watson) lebt in einem beschaulichen Dorf und hat einen etwas sonderlichen Erfinder zum Vater. Die Avancen von Schönling Gaston wehrt sie geschickt ab und vergräbt ihre Nase viel lieber in Büchern. Dann allerdings gerät ihr Vater Maurice in die Gefangenschaft eines fürchterlichen Ungeheuers, dass in einem verzauberten Schloss wohnt. Um ihren Vater zu retten, liefert sich der Bestie aus: Als Gefangene muss sie in die unheimliche Burg ziehen, wo sie herausfindet, dass nicht nur auf dem Gemäuer, sondern auch auf den Bewohnern desselben ein Fluch lastet.
„Das Realfilm- Remake des Disney-Zeichentrick-Musicals bleibt inhaltlich und musikalisch eng am Original und überträgt verblüffend genau die Animationen in Ausstattung und Kostüme.Während dabei die Qualitäten der Vorlage erhalten bleiben, beweist der Film in der Zeichnung der Nebenfiguren durchaus Mut zur reizvollen Neuinterpretation.“ (film-dienst)
Aufpreis 0,50 EUR wegen Überlänge.
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Frühstück bei Monsieur Henri
(F 2015, 95 Minuten, ab 0, )
Monsieur Henri (Claude Brasseur) ist ein verwitweter Rentner, dessen liebste Beschäftigung es ist, sich über Gott und die Welt zu ärgern. Weil Henri gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn Paul (natürlich gegen den Willen des Alten) eins der freien Zimmer. Nur zähneknirschend lässt Monsieur Henri die junge Studentin Constance (Noémie Schmidt) einziehen. Sein Misstrauen gegenüber der Jugend sieht er bestätigt, wenn Constance dreist seine Pantoffeln benutzt, sich ohne Erlaubnis ans Klavier seiner verstorbenen Frau setzt oder seine Ordnungsliebe unterwandert. Doch dann kommt dem Alten eine perfide Idee, wie er seine verhasste Schwiegertochter Valérie loswerden könnte: Constance soll Paul so lange bezirzen, bis dieser seiner Frau den Laufpass gibt. Im Gegenzug darf Constance ein halbes Jahr lang mietfrei in ihrem Zimmer wohnen.
„Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur und der Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine leichte, dialogreiche Komödie, die charmante Unterhaltung bietet.“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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Heidi
(D/CH 201, 111 Minuten, ab 0, )
Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Großvater (Bruno Ganz), dem Almöhi, abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter, hütet sie die Ziegen des Almöhi und genießt die Freiheit in den Bergen in vollen Zügen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara (Isabelle Ottmann) sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Oma (Hannelore Hoger) in Heidi die Leidenschaft für Bücher erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen immer stärker. Die Verfilmung des Romans von Johanna Spyri wartet „mit schwelgerisch schönen Landschaftsaufnahmen und einem guten Schauspielensemble auf.“ (film-dienst)

Die Vorstellung findet in den Sommerferien statt, so dass Großeltern und Enkel gemeinsam ins Kino gehen können. Kinder unter 12 Jahren zahlen im Parkett nur 3,00 EUR und auf dem Balkon nur 4,00 EUR Eintritt.

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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Hinter den Wolken
(B 2016, 109 Minuten, ab 0, )
Ausgerechnet bei der Trauerfeier für ihren Mann Frederik sieht Emma nach 50 Jahren Gerard wieder. Er war einst der beste Freund ihres Mannes und – wie sich bald herausstellt – vor vielen Jahren Frederiks Rivale um Emmas Liebe. Gerard will Emma treffen, aber sie zögert, aus echter Trauer, denn ihre Ehe war wirklich glücklich, und aus Pietät, aber vielleicht auch aus Angst. Doch Gerard erweist sich als ziemlich hartnäckig. Als die beiden sich endlich wiedersehen, erkennt Emma schnell, dass Gerard sie immer noch liebt. Er weiß nicht nur auf den Tag genau, wie lange sie sich nicht gesehen haben (53 Jahre, 3 Monate und 6 Tage), sondern er wirbt auch ziemlich offen um sie. Damit kann Emma nicht umgehen, und sie ist auch ein bisschen schockiert über Gerards Annäherungsversuche. Doch nach so vielen Jahren des Wartens hat Gerard nicht mehr viel Geduld. Jetzt oder nie, heißt die Devise, und wenn er früher ein eher zurückhaltender Träumer war, so scheint er sich im Alter beinahe zum Draufgänger zu mausern. Als Emma sich auf eine Beziehung mit Gerard einlässt, schockiert sie damit ihre Familie, aber auch sich selbst: Soll, kann und darf sie wirklich als frisch gebackene Witwe einen Neuanfang wagen?
„Der unaufgeregt erzählten Altersromanze kommt es nicht auf Tabubrüche an, vielmehr erforscht sie einfühlsam die Zwiespälte einer späten Liebe.“ (film-dienst) „Mit ihrer offensichtlichen Lebens- und Spielfreude sorgen die beiden Hauptdarsteller für jede Menge positive komödiantische Energie.“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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Kundschafter des Friedens
(D 2016, 93 Minuten, ab 12, )
Jochen Falk (Henry Hübchen), ehemaliger Top-Spion der DDR und mittlerweile Pensionär, staunt nicht schlecht, als ausgerechnet die von ihm verachteten „Amateure“ vom BND bei ihm anklopfen. Sie brauchen Falks Hilfe bei einer heiklen Mission. Der designierte Präsident einer ehemaligen Sowjetrepublik wurde entführt, zusammen mit einem BND-Agenten – und ausgerechnet mit diesem hat Falk noch ein ganz privates Hühnchen zu rupfen, war es doch Frank Kern (Jürgen Prochnow), der ihn vor über 30 Jahren enttarnte! Falk willigt ein, doch er stellt die Bedingung, dass man für den Job sein altes Team reaktiviert. Und so werden Organisationswunder Locke (Thomas Thieme), Bastler Jacky (Michael Gwisdek) und der Gigolo Harry (Winfried Glatzeder) aus dem Agenten-Ruhestand geholt und gemeinsam mit Falk nach Katschekistan geschickt. Bald muss die Rentner-Spione aber erkennen,dass sie und die Welt sich seit ihrer Wirkungszeit sehr verändert haben.
„Amüsante, sanft ironische Komödie, die ihren Humor aus dem Gefälle von Anspruch und Wirklichkeit der Senioren bezieht. Anspielungen auf Spionagefilme der 1960er- und 1970er-Jahre sowie spielfreudige Darsteller sorgen für angenehme Unterhaltung, die unterschwellig die gravierenden Veränderungen für die Ostdeutschen durch die Wiedervereinigung verhandelt.“ (film-dienst)

Bei der Vorstellung am 03. Juli 2017 im Rahmen der Filmreihe "ohne ALTERsbeschränkung" kostet der Eintritt im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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Marie Curie
(F/P/D 2016, 100 Minuten, ab 6, )
1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen tragischen Unfall. Dennoch bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt in einer von Männern dominierten Welt ihre gemeinsamen Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich dann, nach einer langen Zeit der Trauer um ihren geliebten Mann, in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als ihr der zweite Nobelpreis zuerkannt werden soll und die ehrwürdige „Académie des sciences“ über die Aufnahme Marie Curies in ihren Kreis berät, klagt sie die Pariser Presse öffentlich als Ehebrecherin an. Trotz ihres beruflichen Ruhms wird die geniale Wissenschaftlerin damit zum Ziel übler Diffamierungen. Zur Ehebrecherin abgestempelt, die eine intakte französische Familie zerstört, will ihr die Akademie in Schweden den zweiten Nobelpreis –nun für Chemie– nicht überreichen.
„Der Filmemacherin Marie Noëlle gelingt mit ihrem lebendigen, sensiblen Biopic nicht nur eine längst überfällige Würdigung der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie, sondern sie zeigt die geniale Wissenschaftlerin auch als leidenschaftlichen Freigeist und emotionale, moderne Frau. Dass dabei die Forschungsergebnisse weniger im Vordergrund stehen, tut dem geradlinig, inszenierten Porträt keinen Abbruch. Denn die Regisseurin führt bestechend vor, wie Marie Curie trotz aller männlicher Vorurteile ihr eigenes Leben führt.“ (Programmkino.de)

Der Eintritt beträgt im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 8,00 EUR.

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Paula
(D/F 2016, 123 Minuten, ab 12, )
Die junge Paula Becker (Carla Juri) begeistert sich für die Malerei, was in den Augen ihrer Familie schon schlimm genug ist. Doch dass dieses leidenschaftliche, ungebärdige Mädchen tatsächlich auch noch als Künstlerin arbeiten will und absolut keine Lust hat, sich den herrschenden Konventionen anzupassen, ist ein zusätzlicher Schock für ihre Umgebung. So geht sie 1900 nach Worpswede, wo sie bei Fritz Mackensen studiert, der dem Naturalismus verpflichtet ist. Fleißig zeichnet sie nach der Natur, beginnt ihren eigenen Malstil zu entwickeln und sieht sich von gleichgesinnten Freunden unterstützt. Sie lernt die Bildhauerin Clara Westhoff und den Dichter Rainer Maria Rilke kennen und verliebt sich in den Maler Otto Modersohn (Albrecht Abraham Schuch). Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen.
Doch fünf Jahre später hat die beiden die Realität eingeholt: Während ihr Ehemann seine Bilder für gutes Geld verkaufen kann, wird Paulas Stil als bizarr, eckig, sogar kantig abgetan - ihre Kochkunst hingegen wird gelobt. Weil Otto sich nicht von den Konventionen seiner Zeit lösen kann, beschließt Paula an ihrem 30. Geburtstag, allein nach Paris zu gehen; hier findet sie zu ihrer Kunst und darüber letztlich auch den Weg zurück zu ihrem Mann.
„Der biografische Spielfilm über das kurze, wilde Leben der expressionistischen Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907), die gegen alle Konventionen als Künstlerin arbeitete und deren Werk bis heute strahlt, glänzt durch seine lebhaft spielende Hauptdarstellerin sowie seine wunderbaren Bilder.“ (Programmkino.de)

Der Eintritt beträgt im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 8,00 EUR.

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Rabbi Wolff (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland)
(D 2016, 95 Minuten, ab 0, )
William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit "Im Himmel, unter der Erde" (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.
"Rabbi Wolff" ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.

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Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
(D 2016, 106 Minuten, ab 0, )
Robbi Findteisen ist trotz seiner jungen Jahre bereits ein begnadeter Erfinder. Umso mehr ist er aus dem Häuschen, als ihm eines Tages der gutmütige Roboter Robbi vor die Füße fällt. Der wurde bei der Bruchlandung seines Raumschiffs allerdings von seinen Eltern getrennt. Robbi beschließt seinem neuen Freund bei der Suche zu helfen; zu diesem Zweck bauen die beiden mit vereinten Kräften ein Fliewatüüt, ein erstaunliches Gefährt, das nicht nur fliegen, sondern auch schwimmen und fahren kann.
„Frisch inszenierte Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Boy Lornsen als unterhaltsame Mischung aus Spannung, Action, Wortwitz und Slapstick.“ (film-dienst)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Silence
(USA 2016, 162 Minuten, ab 12, )
Im Jahr 1638 erfahren die Jesuitenpriester Rodrigues (Andrew Garfield) und Garupe (Adam Driver), dass ihr alter Lehrer Ferreira (Liam Neeson), der sich zum Zweck der Missionierung in Japan aufhält, vom Glauben abgeschworen hat. Unvorstellbar scheint den jungen Priester diese Tat, und so machen sie sich auf die beschwerliche Reise, buchstäblich ans Ende der damals bekannten Welt. In Japan treffen sie auf versprengte Gruppen von Christen, die ihren Glauben im Geheimen betreiben, stets in Gefahr, vom einheimischen Inquisitor gefunden und im schlimmsten Fall ermordet zu werden. Auch Rodrigues gerät bald in Haft, weigert sich jedoch standhaft, von seinem Glauben abzuschwören, selbst als er und vor allem seine japanischen Schäflein auf grausame Weise gefoltert werden.
Nach dem Roman "Schweigen" von Shusaku Endo schuf Regisseur Martin Scorsese ein beeindruckendes Drama, das Fragen um Glauben und Zweifel diskutiert: "Bildgewaltig, asketisch und tief religiös!" (Programmkino.de) Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge.
Siegerländer Erstaufführung.
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Willkommen bei den Hartmanns
(D 2016, 116 Minuten, ab 12, )
Nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt Angelika (Senta Berger), gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach), den Flüchtling Diallo (Eric Kabongo) in ihrem Haus aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter: Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin,, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) ziehen wieder zuhause ein. Durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus durchlebt die Familie lauter Wirrungen und Turbulenzen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.
Regisseur Simon Verhoeven schuf „eine turbulent-pointenreiche Integrationskomödie, die Ressentiments auf allen Seiten nachspürt und sich auf den Spuren populärer französischer Komödien an kollektiven Befindlichkeiten des deutschen Bürgertums abarbeitet.“ (film-dienst)

Bei der Vorstellung am 09. Oktober 2017 im Rahmen der FIlmreihe "ohne ALTERsbeschränkung" kostet der Eintritt im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Gemeinde Erndtebrück, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Netphen.

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